Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur Wahrnehmung des Fremden in der frühen Reisefotografie

Gisela Parak
Gisela Parak (Bildquelle: DSM)

Fotografisch festgehaltene Erinnerungen der Norwegenreisen Kaiser Wilhelms II., aber auch der ersten Orient- und Nordland-Kreuzschifffahrten des Schiffs AUGUSTA VICTORIA stehen exemplarisch für den stetig wachsenden fotografischen Bildermarkt des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Aufnahmen wie diese analysiert PD Dr. Gisela Parak am Deutschen Schifffahrtsmuseum / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte im Rahmen des Forschungsprojekts „Das Andere sehen?“. Das damit verbundene Ausstellungsprojekt wird durch den Aktionsplan Leibniz-Forschungsmuseen gefördert. „Forschungs- und Ausstellungsprojekt zur Wahrnehmung des Fremden in der frühen Reisefotografie“ weiterlesen

Eine Schatztruhe der frühen Meiji-Zeit: Michael Moser und seine photographischen Arbeiten aus Japan

Michael Moser und seine photographischen Arbeiten aus JapanBei Michael Moser handelt es sich um einen frühen Photopionier mit einem ungewöhnlichen Lebensweg. Jung, im 16. Lebensjahr, kam er nach Japan. Es war das Jahr 1869, in dem die österreichisch-ungarische Monarchie mit Japan die ersten diplomatischen Beziehungen knüpfte. „Eine Schatztruhe der frühen Meiji-Zeit: Michael Moser und seine photographischen Arbeiten aus Japan“ weiterlesen

Eine Flussgeschichte für die untere Donau: Forschergruppe untersucht menschliche Eingriffe und Folgen für die Natur

Die Regensburger Historikerin Luminita Gatejel leitet eine Gruppe mit Forschern aus fünf Ländern, die sich zum Ziel gesetzt haben, eine Flussgeschichte der unteren Donau zu schreiben.
Dr. Luminiţa Gătejel, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg, Bild: IOS/neverflash.com

Es begann im 19. Jahrhundert mit vergleichsweise kleinen Kanalbauarbeiten am Donaudelta oder Sprengungen von Felsen im Flussbett: Seit gut 200 Jahren verändern die Menschen – unterstützt durch neue technische Möglichkeiten – die Donau in weit stärkerem Maße als zuvor.

„Die Eingriffe wurden im Lauf der Zeit immer radikaler, bis hin zu riesigen Dammbauprojekten. Gleichzeitig wurden aber auch die Folgen für die Natur und die Anwohner immer gravierender“, erklärt Dr. Luminita Gatejel vom Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung (IOS) in Regensburg.

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