Österreichische Seekarten

Die Seekarten der k.u.k. Kriegsmarine waren im Dienstbüchervezeichnis im Kapitel XII “Hydrographisches Wesen”, Gruppe “e” verzeichnet.

Dementsprechend führen sie links oben eine Nummer: XII-e-3 oder XII-e-4.

Nach der Küstenaufnahme in den Jahren 1866 bis 1870 unter der Leitung von Tobias Oesterreicher entstanden 31 Blätter Küstenkarten und 10 Blätter mit Hafen-Spezialplänen, dazu eine Generalkarte der Adria und 4 Generalkartenblätter als Routenkarten.

Die Generalkarten wurden auf Basis der Küstenkarten gezeichnet, sie entstanden in Kooperation mit der italienischen Marine, die für die Aufnahme der italienischen Küste verantwortlich war. Die Seekarten lagen in der Buchhandlung F. H. Schimpff in Triest zum Verkauf auf, nur der Hafenplan von Pola war für den Gebrauch durch die Kriegsmarine reserviert (d.h. geheim).

Neben den Karten, die unter Verantwortung der Kriegsmarine entstanden sind, waren noch Kartenmaterial der Österreichischen Seebehörde im Einsatz.

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